Kompatibilität

Legt die Kompatibilitätseinstellungen für Textdokumente fest. Damit können Sie LibreOffice für den Import von Microsoft Word-Dokumenten optimieren.

Auf diesen Befehl zugreifen …

Wählen Sie – LibreOffice Writer – Kompatibilität.


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Einige der definierte Einstellungen gelten nur für das aktuelle Dokument und sind für jedes Dokument einzeln vorzunehmen.


Abstand zwischen Absätzen und Tabellen hinzufügen

In LibreOffice Writer sind Absatzabstände anders definiert als in Microsoft Word-Dokumenten. Definierte Abstände zwischen zwei Absätzen oder Tabellen werden im entsprechenden Microsoft Word-Dokument addiert.

Legt fest, ob in LibreOffice Writer-Textdokumenten Microsoft Word-kompatible Absatz- und Tabellenabstände verwendet werden.

Absatz- und Tabellenabstände an Seitenanfängen addieren

Legt fest, ob der Absatzabstand nach oben auch dann am Anfang einer Seite oder Spalte wirksam ist, wenn der Absatz auf der ersten Seite des Dokuments steht. Dasselbe gilt für Seitenumbrüche.

Notizsymbol

Wenn Sie ein Microsoft Word-Dokument importieren, werden die Abstände bei der Konvertierung automatisch addiert.


OpenOffice 1.1 Tabulator-Formatierung verwenden

Legt fest, wie Text an Tabulatoren, die sich jenseits des rechten Seitenrandes befinden, ausgerichtet werden soll und wie Dezimaltabulatoren sowie Tabulatoren an Zeilenumbrüchen gehandhabt werden sollen. Wenn dieses Markierfeld nicht aktiviert ist, werden Tabulatoren wie in anderen Office-Anwendungen auch gehandhabt.

In Textdokumenten, die mit der aktuellen Version von Writer erstellt wurden, wird die neue Tabulator-Behandlung verwendet. In Textdokumenten, die mit Versionen vor StarOffice 8 oder OpenOffice.org 2.0 erstellt wurden, wird die alte Tabulator-Behandlung verwendet.

Keinen zusätzlichen Leerraum zwischen Textzeilen hinzufügen

Legt fest, dass auch dann zwischen Textzeilen kein zusätzlicher Abstand (Durchschuss) eingefügt wird, wenn die anzuwendende Schriftart ein Attribut für einen zusätzlichen Abstand enthält.

In Textdokumenten, die mit der aktuellen Version von Writer erstellt wurden, wird der zusätzliche Durchschuss verwendet. In Textdokumenten, die mit Versionen vor StarOffice 8 oder OpenOffice.org 2.0 erstellt wurden, wird der zusätzliche Durchschuss nicht verwendet.

OpenOffice 1.1 Zeilenabstand verwenden

Ist diese Option ausgeschaltet, wird ein neuer Prozess zur Formatierung von Textzeilen mit proportionalen Zeilenabständen angewendet. Ist diese Option eingeschaltet, wird die frühere Methode zur Formatierung von Textzeilen mit proportionalen Zeilenabständen angewendet.

In Textdokumenten, die mit der aktuellen Version von Writer, oder mit neueren Versionen von Microsoft Word erstellt wurden, wird das neue Verfahren verwendet. In Textdokumente, die mit Versionen vor StarOffice 8 oder OpenOffice.org 2.0 erstellt wurden, wird das vorherige Verfahren verwendet.

Absatz- und Tabellenabstände am Ende von Tabellenzellen hinzufügen

Legt fest, dass auch dann nach dem Absatz ein Abstand eingefügt wird, wenn es sich um den letzten Absatz in einer Tabellenzelle handelt.

Wenn diese Option ausgeschaltet ist, werden Tabellenzellen wie in Writer Versionen vor StarOffice 8 oder OpenOffice.org 2.0 formatiert. Wenn die Option eingeschaltet ist, wird eine andere Methode zum Formatieren von Tabellenzellen angewendet. Die Option ist standardmäßig eingeschaltet für neue, mit LibreOffice erstellte Dokumente und für Dokumente, welche vom Microsoft Office Format importiert wurden.

OpenOffice 1.1 Objektpositionierung verwenden

Legt fest, wie die Position nicht fixierter Objekte, die mit Zeichen beziehungsweise Absätzen verankert sind, in Bezug auf Abstände am Absatzanfang beziehungsweise -ende berechnet wird.

Wenn die Option eingeschaltet ist, werden nicht fixierte Objekte wie in den Writer Versionen vor StarOffice 8 oder OpenOffice.org 2.0 eingefügt. Wenn diese Option ausgeschaltet ist, wird eine andere Methode, ähnlich der von Microsoft Office, verwendet.

Für neue Dokumente ist diese Option standardmäßig deaktiviert. Für Writer-Dokumente, die mit einer Version vor OpenOffice.org 2.0 erstellt wurden, ist diese Option aktiviert.

OpenOffice 1.1 Textumlauf um Objekte verwenden

Standardmäßig umfließen Inhalte in Kopf- und Fußzeilen sowie in Fuß- und Endnoten keine frei positionierbaren Objekte. Dieses Verhalten entspricht der Handhabung solcher Objekte in Microsoft Word. Aktivieren, um den Textfluss um frei positionierbare Objekte in Kopf- und Fußzeilen oder Fuß- und Endnoten zu ermöglichen.

Wenn deaktiviert – was der Standardeinstellung entspricht –, wird der neue Textumbruch angewendet.

Umbruchart bei der Positionierung von Objekten berücksichtigen

Legt fest, wie der komplexe Prozess der Positionierung von schwebenden Objekten, die an einen Buchstaben oder Absatz verankert sind, arbeiten soll. In Writer-Versionen vor StarOffice 8 oder OpenOffice 2.0 wurde ein iteratives Verfahren angewendet, während in den aktuellen Versionen ein einfacheres verwendet wird, welches ähnlich dem Prozess von Microsoft Word ist.

Wenn die Option ausgeschaltet ist, wird das alte iterative LibreOffice-Verfahren angewendet. Wenn die Option eingeschaltet ist, wird das neue einfachere Verfahren angewendet, um eine Kompatibilität mit Microsoft Word sicherzustellen.

Zeilen mit einem manuellen Zeilenumbruch in Absätzen mit Blocksatz ausdehnen

Falls sie aktiv ist, fügt Writer einen Abstand zwischen Wörtern in Zeilen ein, die mittels [Umschalt+Eingabetaste] in im Blocksatz ausgerichteten Absätze enden. Falls sie nicht aktiv ist, wird der Abstand zwischen den Wörtern nicht erweitert, um die Zeilen auszudehnen.

Diese Einstellung ist standardmäßig für .odt-Textdokumente aktiv. Sie wird mit dem Dokument im .odt-Textdokumentformat gespeichert und geladen. Diese Einstellung kann nicht in alten .sxw-Textdokumenten gespeichert werden, daher ist diese Einstellung nicht für .sxw-Textdokumente aktiv.

Formular schützen (schützt nicht mehr das gesamte Dokument, stattdessen schreibgeschützte Bereiche einfügen)

Beim Importieren von Formularen aus Microsoft Word ist der Dokumentinhalt außerhalb der Formularsteuerelemente gesperrt und kann nur schreibgeschützt importiert werden. Diese Einstellung ermöglicht es, das Dokument zu bearbeiten, indem die Formularsteuerelemente in geschützte Abschnitte eingeschlossen werden.

Word-kompatible nachgesetzte Leerzeichen

Stellen Sie sicher, dass nachgestellte Leerzeichen und deren Hervorhebung mit Microsoft Word kompatibel sind. Diese Option ist für importierte Microsoft-Word-Formate (.doc, .docx, .rtf) standardmäßig aktiviert. Bei ODF-Dateien ist die Option standardmäßig deaktiviert.

Weiße Linien, die im Hintergrund von PDF-Seiten auftreten können, tolerieren

Verwendet die LibreOffice 4.3 Verankerung für die Farbreihenfolge und toleriert weiße Linien, welche in PDF-Seitenhintergründen auftauchen können, die mit älteren Dokumenten erstellt wurden.

Absätze von Serienbrieffeldern mit leerem Wert beim Generieren von Serienbriefdokumenten ausblenden

Wenn aktiviert, werden Datenbankfelder, die zu leeren Werten expandieren, als ausgeblendete Absatzfelder behandelt. Die Option ist standardmäßig aktiviert und wird automatisch auf Nicht-ODF-Dokumente angewendet (um die Kompatibilität mit anderen Office-Paketen zu gewährleisten). Bei bereits vorhandenen ODT-Dokumenten bleibt die Option deaktiviert, sofern sie nicht zuvor konfiguriert wurde; auf diese Weise bleibt das Layout älterer Dokumente erhalten.

Geschützte Leerzeichen (NBSP) als Standard-Leerzeichenbreite rendern (feste Größe aufheben)

Wenn aktiviert (Opt-in sowohl für alte als auch für neue Dokumente), weist das geschützte Leerzeichen (NBSP) keine feste Breite mehr auf. Ist die Option deaktiviert, entspricht die Breite des geschützten Leerzeichens in der jeweiligen Zeile stets der eines Standardleerzeichens (U+0020). Diese Änderung macht sich nur im Blocksatz bemerkbar.

Wenn zudem nicht druckbare Zeichen angezeigt werden, erscheint nun anstelle eines geschützten Leerzeichens (NBSP) eine Tilde (~) oder ein Gradzeichen (°), da das graue Feld allein oft nicht sichtbar ist.

In Fuß-/Endnoten mit hängender erster Zeile kein zusätzliches Leerzeichen nach der Nummer einfügen

Diese Option entfernt den zusätzlichen Abstand zwischen der Fußnotennummer und dem zugehörigen Text, wenn der Absatz einen hängenden Einzug aufweist, wie es beispielsweise in Microsoft Word der Fall ist.

Tabulatoren relativ zum Absatzeinzug setzen

Diese Einstellung bezieht alle Tabulatorpositionen des Absatzes auf den linken Seitenrand und nicht auf den Einzug des Absatzes.

Zulassen, dass Tabulatoren über den rechten Rand hinausragen

Wenn aktiviert, können Absatz-Tabulatoren über den rechten Rand hinausreichen. Wenn deaktiviert, werden Tabulatoren jenseits des rechten Rands ignoriert.

In Absätzen mit RTL-Schreibrichtung verankerte Zeichenobjekte nicht spiegeln

Writer spiegelt Zeichnungsobjekte, die in Absätzen mit Schreibrichtung von rechts nach links (RTL) verankert sind, automatisch; Microsoft Word hingegen tut dies nicht. Ist diese Option aktiviert (gedacht für DOCX-Dateien), spiegelt Writer die Position von Zeichnungsobjekten nicht automatisch nur deshalb, weil sie in einem RTL-Textknoten verankert sind.

Endnoten in Zeilen am Ende des Dokuments darstellen, statt auf einer separaten Seite

Standardmäßig platziert Writer Endnoten auf einer oder mehreren separaten Endnotenseiten, während Microsoft Word sie direkt im Anschluss an den Haupttext am Ende des Dokuments positioniert. Diese Einstellung erzeugt einen eigenen Abschnitt auf Layout-Ebene und platziert die Endnoten innerhalb dieses Abschnitts, wodurch sie faktisch direkt in den Textfluss integriert werden.

Word-kompatible Schriftmetriken für Textraster und asiatischen Text verwenden.

Wann immer Microsoft Word eine CJK-Schriftart für den Textumbruch verwendet, wendet es einen zusätzlichen Multiplikator auf die Zeilenhöhe an. Dieses Verhalten hängt ausschließlich von der Schriftartdatei selbst ab – es spielt keine Rolle, ob die Schriftart als ostasiatische Schriftart festgelegt ist oder ob der Text CJK-Zeichen enthält. Entscheidend ist lediglich, ob sich die Schriftart selbst als CJK-Schriftart ausweist.

Wenn die Schriftart eine Abdeckung für eine der folgenden Codepages meldet, wird der Zeilenhöhen-Multiplikator angewendet:

Beim Layout von DOC/DOCX-Dateien berücksichtigte Writer bislang die ursprünglichen Schriftmetriken. Durch diese Änderung versucht Writer stattdessen, das Verhalten von Microsoft Word nachzuahmen (abhängig von einer Kompatibilitäts-Kennzeichnung).

Dafür sorgen, dass Höhe von Leerzeichen keinen Einfluss auf Zeilenhöhe hat

Leerzeichen und Tabulatoren bei der Berechnung der Zeilenhöhe ausschließen. Diese Einstellung ist bei Microsoft-Word-Dateiformaten standardmäßig aktiviert.

Word-kompatible nachgestellte Leerzeichen unterstreichen

Die Kompatibilitätsoption Nachgestellte Leerzeichen unterstreichen in Microsoft Word. Zuvor verhielt sich die Funktion so, als wäre diese Option stets aktiviert, während sie in Word standardmäßig deaktiviert ist.

Leerzeichen mithilfe von Word-kompatiblen Regeln auf die halbe Breite der ideografischen Leerzeichen anpassen

Wenn aktiviert, passt Writer die Breite bestimmter normaler Leerzeichen an die halbe Breite eines CJK-Ideogramm-Leerzeichens an. Diese Anpassung erfolgt nur bei führenden und nachgestellten Leerzeichen, bei mehreren aufeinanderfolgenden Leerzeichen sowie bei Leerzeichen zwischen CJK-Zeichen.

Diese Option ist automatisch aktiviert, wenn DOCX-Dateien mit der Einstellung w:balanceSingleByteDoubleByteWidth importiert werden, sowie beim Import von DOC-Dateien, bei denen die Kompatibilitäts-Kennzeichnung fDntBlnSbDbWid nicht gesetzt ist.

Zeilenhöhen an Rasterhöhe in der Tabelle anpassen.

Bei CJK-Textdokumenten, die ein CJK-Textraster verwenden, werden die Zeilenanzahl pro Seite und die Zeichenanzahl pro Zeile in der Seitenvorlage festgelegt. Üblicherweise wirkt sich eine Änderung der Zeilenanzahl pro Seite auch auf Tabellen aus. Diese Kompatibilitätsoption deaktiviert dieses Verhalten und stellt sicher, dass Tabellen von der Einstellung für die Rasterzeilen pro Seite unbeeinflusst bleiben. Die Option wurde eingeführt, um eine entsprechende Funktion in Microsoft Word nachzubilden und so eine korrekte Darstellung dieser Dokumente zu ermöglichen.

Absatzausrichtung für Ausrichtung von Listenbeschriftungen ignorieren

Writer wendet nun die Richtung für Listenbeschriftungen an und stellt sicher, dass die Ausrichtung der Start- und Endbeschriftungen mit der Ausrichtung des Absatzanfangs und -endes übereinstimmt. Ist diese Option aktiviert, ignoriert Writer die Absatzrichtung für Listenbeschriftungen und verwendet stets eine Ausrichtung von links nach rechts.

Um das Layout vorhandener Dokumente zu bewahren, wird diese Option automatisch aktiviert, wenn ein mit früheren Versionen von LibreOffice erstelltes ODF-Dokument geladen wird.

Als Standardeinstellung verwenden

Klicken Sie, um die Einstellungen in diesem Register als Standardeinstellung für zukünftige Sitzungen mit LibreOffice zu verwenden.

Die werksseitigen Voreinstellungen sind wie folgt gesetzt. Die folgenden Optionen sind aktiviert, während alle anderen Optionen deaktiviert sind:

  1. Abstand zwischen Absätzen und Tabellen hinzufügen

  2. Absatz- und Tabellenabstände oben auf der ersten Seite und nach Seitenumbrüche hinzufügen

  3. Absatz- und Tabellenabstände am Ende von Tabellenzellen hinzufügen

  4. Zeilen mit einem manuellen Zeilenumbruch in Absätzen mit Blocksatz ausdehnen

  5. Absätze von Serienbrieffeldern mit leerem Wert beim Generieren von Serienbriefdokumenten ausblenden

  6. Tabulatoren relativ zum Absatzeinzug setzen

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